PhilosophieUnsere Ăśberzeugungen

01 Pflege ist moderne Dienstleistung

In den frühen 90iger Jahren noch ein Fremdkörper im Sprachgebrauch, ist diese Aussage heute zur Realität geworden.

Pflege – früher – fand statt im Verborgenen, Pflegebedürftige waren glücklich und zufrieden, Hilfe zu bekommen, Ansprüche an die Pflegenden waren nicht „zeitgemäß“.

Dem Status “Schwester“ wurde mit Ehrfurcht und gebĂĽhrlichem Respekt gehuldigt, Schwester = Retter und Helfer…

Pflege – heute – das alte Bild steht Kopf: Leistung und Gegenleistung bestimmen die Handlungen – wer zahlt, bestimmt…, die Pflegekraft als Lieferant von Hilfe und Pflegedienstleistung. Haltungen und Werte haben sich grundlegend verändert.

Ein neues Verständnis ist gefragt – auf beiden Seiten:

Pflegefachkräfte sind Dienstleister – im Focus der Patient und seine Angehörigen als Kunde, ökonomische Aspekte, gesetzliche Vorgaben und permanente Anforderungen an fachliche Kompetenz bilden den Rahmen – ein Spielfeld mit klaren Grenzen.

Patienten und Angehörige als Kunden – Geld gegen Leistung animiert den Anspruch. Modernde Dienstleistung heiĂźt : Leistung und Gegenleistung – Geben und Nehmen – heiĂźt nicht: Geben bis zur Selbstausbeutung… auch hier gilt: ein Spielfeld mit klaren Grenzen.

Pflegefachkräfte mit dem Verständnis zur modernen Dienstleistung sind willens und fähig, in den Spannungsfeldern zu vermitteln und zu koordinieren. Sie haben sich im Laufe der Zeit selbst dazu befähigt, den Patient und sein Umfeld als Kunde zu begreifen und alles Handeln darauf abzustellen. Dabei ist der Dialog auf Augenhöhe und das aufzeigen des Machbaren in Verbindung mit natürlichen Grenzen wesentlicher Teil der Qualität der Arbeit.

02 Pflege braucht Persönlichkeiten

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Die Anforderungen an Pflegefachkräfte haben sich grundlegend geändert: Fachkompetenz und Sozialkompetenz sind in gleichem Masse wichtigste Voraussetzungen.

Letztlich misst der Patient als Kunde die Qualität der Leistung auch sehr stark an der Fähigkeit im Umgang mit sozialen Spannungsfeldern, unterschiedlichsten Interessenslagen und zunehmender Komplexität.

Ăśberforderte Pflegekräfte ĂĽbertragen ihre Last auf den Patienten und sein Umfeld, die Pflege ist nicht gut…, starke Pflegepersönlichkeiten im professionellen Umgang mit Randerscheinungen der Pflege wirken wohltuend und ausgleichend und werden so zum Fixpunkt im Alltag mit höchst positiven Auswirkungen.

Pflege braucht Persönlichkeiten mit starkem Charisma, eigener Stabilität und Souveränität. Viele scheitern an diesen Anforderungen und begrĂĽnden das dann mit „Born out…“

03 Das Glas ist halbvoll…

oder halbleer – je nach Grundhaltung. Berechtigten Reklamationen und Defiziten z.B. im System der Kostenträger und Gesetzgeber stehen – immer – auch eine Reihe von neuen und ungenutzten Chancen gegenüber.

  • Wir glauben nicht an die Möglichkeit des Vollkommenen und konzentrieren unsere Energien auf die Chancen – unser Glas ist halbvoll.
  • Wir mischen uns ein und melden uns zu Wort, wenn wir Perspektiven erkennen,
    gehört zu werden.
  • Wir geizen mit Energie und Ressourcen, wenn es darum geht, Unveränderbares zu beklagen, mit den Wölfen zu heulen und Verantwortliche auszumachen fĂĽr eigene Unzulänglichkeiten.
  • Wir sind selbstkritisch – und begreifen jede LĂĽcke, jede Unzulänglichkeit, als Chance.

Halbleer – halbvoll – jeder stellt für sich die Weichen!

04 Denken bestimmt Handeln

Sprache prägt Denken
Denken bestimmt Handeln
Handeln zeigt Haltung
Haltung = Selbstverständnis und innere Einstellung

Wir sagen, was wir denken und machen sichtbar, wie wir handeln: FĂĽr uns eine Frage der Berechenbarkeit!

05 Man kann den Hund nicht zum jagen tragen…

… und bei den Menschen ist es ähnlich: Veränderungen muss man wollen, Entwicklungen muss man mögen, an der Arbeit SpaĂź finden und sich dazu motivieren – ist eine Frage von eigenem Antrieb, persönlichem Engagement und Eigenverantwortung.Wir sind sehr stolz auf unser Team mit engagierten und motivierten Mitarbeitern, die sich ständig um ihr eigenes Fortkommen bemĂĽhen und der eigenen Verantwortung Rechnung tragen.

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06 Gute Arbeit ist die beste Werbung

Zufriedene Patienten sind mit Ihren Angehörigen die besten Multiplikatoren und Werbeträger.

So haben Mitarbeiterqualifikation und Qualität der Leistung im Interesse zufriedener Patienten immer Vorrang – vor jedem Hochglanzprospekt!!!

07 Arbeitsplatz bei uns = mehr wie Job

Job als Mittel zum Zweck – oder Beruf als Berufung?

Arbeitsplätze bei uns sind ernst zu nehmen und fernab des Jobdenkens. Nur so schaffen wir Beständigkeit im Team, Stabilität in der Patientenversorgung und Qualität der Leistung. Wir bieten die Voraussetzungen fĂĽr Langzeitperspektiven und bieten unseren Mitarbeitern an, mit uns „alt” zu werden.

Wir sorgen auf vielfältige Weise für die Stabilität und Sicherheit der von uns geschaffenen Arbeitsplätze und übernehmen damit ein hohes Maß an sozialer Verantwortung.

08 Arbeit ist ein Stück vom Leben: Lebensqualität durch Arbeitsplatzqualität

Arbeitsplatz Pflege – es kommt darauf an,
was man daraus macht…
Für uns beginnt das Leben nicht erst nach Feierabend – Arbeitszeit ist ein großer Teil der Lebenszeit! Umso wichtiger ist uns, berufliches Wirken so auszugestalten, dass Beruf die Berufung und Qualität der Arbeit ein Stück der persönlichen Erfüllung ist.

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09 Klarheit ist Wahrheit!

Keiner kann Alles – aber gemeinsam können wir Vieles!

Gerne zeigen wir mit stolz, was wir können – und scheuen uns nicht, eigene Grenzen deutlich zu machen.

Unser Wort soll gelten, Verlässlichkeit ist oberstes Gebot.

Diesen Grundsatz vertreten wir gegenüber Patienten und Angehörigen genauso wie zu unseren Mitarbeitern.

Die Pflege unserer Patienten und der Umgang mit den Angehörigen ist genauso Vertrauenssache wie die Zusammenarbeit mit unseren Mitarbeitern.

Ehrlichkeit heiĂźt auch, keine Versprechungen zu machen, wo unerfĂĽllte Erwartungen zurĂĽck bleiben.

Auch Pflege kennt den Wettbewerb – so ist werben legitim und wichtig. Qualität spricht für sich – unsere Werbung sind vielfach erbrachte, herausragende Leistungen. Unser Stil ist ein gesundes Selbstbewusstsein mit stolz auf das Erreichte.

Wir genieĂźen die Entbehrlichkeit von inhaltlosen Spruchblasen und das Vorhalten von Illusionen.

Wir meinen, was wir sagen. Was wir sagen, halten wir auch.